Reisehinweise für Uruguay .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Uruguay.

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in Schweizer Franken (CHF)

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  • Als Reisezahlungsmittel für die bargeldlose Bezahlung in Geschäften, Restaurants, Hotels und im Internet

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Peso Uruguayo UYU

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  • Zahlung per Kreditkarte ist relativ weit verbreitet. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an den Aussteller der betreffenden Karte.

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

- 4 h / - 5 h während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Montevideo

Landessprache

Amtssprache

Spanisch

Verständigungsmöglichkeit

Englisch

Netzspannung

220 Volt; zweipolige Rundstecker / Adapter erforderlich für dreipolige Stecker

Öffnungszeiten

Banken

13.00 - 17.00 h (Mo - Fr)
Öffnungszeiten können variieren. Viele Banken öffnen eher spät, teilweise sogar erst um 13.30 Uhr.

Geschäfte

9.00 - 19.00 h (Mo - Fr)
9.00 - 13.00 h (Sa)
Öffnungszeiten können variieren. In kleineren Städten wird oft über Mittag (12.30–15.00 Uhr) geschlossen – Siesta ist verbreitet, v.a. ausserhalb von Montevideo.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (Año Nuevo)

  • 6. Januar: Dreikönigstag (Día de los Niños)

  • Variables Datum: Rosenmontag (Carnaval – lunes)

  • Variables Datum: Faschingsdienstag (Carnaval – martes)

  • Variables Datum: Gründonnerstag (Jueves Santo) & Karfreitag (Viernes Santo)

  • 19. April: Landung der 33 Orientalen (Desembarco de los 33 Orientales)

  • 1. Mai: Tag der Arbeit (Día de los Trabajadores)

  • 18. Mai: Schlacht bei Las Piedras (Batalla de las Piedras)

  • 19. Juni: Geburtstag von José Artigas (Natalicio de Artigas)

  • 18. Juli: Verfassungstag (Jura de la Constitución)

  • 25. August: Unabhängigkeitstag (Declaratoria de la Independencia)

  • 12. Oktober: Tag der Amerikas (Día de las Américas)

  • 2. November: Allerseelen (Día de los Difuntos)

  • 25. Dezember: Tag der Familie / Weihnachten (Día de la Familia / Navidad)

Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

Für die Einreise nach Uruguay sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • ein gültiger Schweizerpass
  • für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ist kein Visum nicht
  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.
  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.
  • Minderjährige: Für Minderjährige, die alleine, nur mit einem Elternteil oder gar nicht mit Ihren Eltern reisen, wird eine Reisevollmacht empfohlen.
    In Uruguay geborene Minderjährige ausländischer Eltern, die im Besitz eines in Uruguay ausgestellten ausländischen Reisepasses sind, müssen ausserdem im Besitz einer „Permiso de Menor“ (Minderjährigengenehmigung) sein, die von der „Direccion General de Migracion (Bureau of Immigration) del Uruguay“ ausgestellt wird.

- Infos zuletzt aktualisiert im Juli 2025 -

Klima

Südliche Küstenregion (Montevideo, Punta del Este, Colonia del Sacramento)

  • Sommer (Dezember bis Februar): Durchschnittliche Temperaturen liegen zwischen 20 °C und 30 °C. Die Sommer sind warm bis heiss, mit hoher Luftfeuchtigkeit und gelegentlichen Gewittern. Die Nähe zum Atlantik sorgt für eine frische Brise und angenehme Abkühlung in den Abendstunden.

  • Winter (Juni bis August): Temperaturen bewegen sich zwischen 6 °C und 15 °C. Es kann kühl und feucht werden, aber Schneefall ist extrem selten. Kalte Südwinde aus der Antarktis bringen fallweise scharfe Kälteeinbrüche.

  • Frühling/Herbst (September bis November & März bis Mai): Temperaturen zwischen 12 °C und 24 °C. Das Wetter ist wechselhaft, aber meist angenehm mild. Frühling bringt frischen Wind und zunehmende Sonnenstunden, während der Herbst oft mit buntem Laub und ruhigeren Tagen aufwartet.

Zentrale Tiefebene (Durazno, Florida, Canelones)

  • Sommer (Dezember bis Februar): Temperaturen reichen von 22 °C bis 33 °C. Die Sommer sind heiss und gewittrig, mit gelegentlichen Hitzeperioden. Die flachen Landschaften speichern viel Wärme, was die Nächte schwül machen kann.

  • Winter (Juni bis August): Temperaturen zwischen 5 °C und 14 °C. Der Winter ist gemässigt, aber kühle Morgen sind häufig. Leichter Bodenfrost ist möglich, vor allem in klaren Nächten.

  • Frühling/Herbst (September bis November & März bis Mai): Temperaturen von 11 °C bis 23 °C. Diese Übergangszeiten sind angenehm, mit etwas mehr Niederschlag im Frühling. Besonders der Herbst ist beliebt für Reisen ins Landesinnere.

Nördliche Region (Artigas, Rivera, Tacuarembó)

  • Sommer (Dezember bis Februar): Durchschnittlich 24 °C bis 36 °C. Die nördlichsten Landesteile sind heisser und feuchter als der Süden. Tropische Hitze kann besonders im Januar auftreten. Gewitter sind häufig.

  • Winter (Juni bis August): Temperaturen bewegen sich zwischen 7 °C und 17 °C. Die Winter sind milder als im Süden, mit geringerer Luftfeuchtigkeit. Frühnebel und klare Tage sind typisch.

  • Frühling/Herbst (September bis November & März bis Mai): Temperaturen von 14 °C bis 26 °C. Das Klima ist frühlingshaft warm mit kräftigem Pflanzenwachstum. Auch der Herbst zeigt sich hier lang und angenehm warm.

Die perfekte Reisezeit für Uruguay: 

  • Badeferien: Dez–Mär. Die Sommermonate sind ideal für Strandurlaub – besonders entlang der Atlantikküste (z. B. Punta del Este, La Paloma, Cabo Polonio). Wassertemperaturen liegen meist bei angenehmen 22–24 °C, die Strände sind lebendig, vor allem im Januar.
  • Städtetrips: Okt–Nov & Mär–Apr. In Frühling und Herbst herrschen milde Temperaturen, ideal für Stadtbesichtigungen in Montevideo, Colonia del Sacramento oder Paysandú. Weniger Touristen, angenehme Spaziergänge und kulturelle Events machen diese Zeit besonders attraktiv.
Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Uruguay (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. 

  • W-LAN: In Städten wie Montevideo, Colonia oder Punta del Este gibt es in vielen Cafés, Hotels und Restaurants kostenloses WLAN. Auch Busbahnhöfe, Einkaufszentren und öffentliche Plätze bieten teilweise WiFi-Zugänge. Die Qualität des WLANs ist meist ausreichend für E-Mails, Social Media und gelegentliches Streaming.

  • Prepaid-SIM-Karten: Es ist möglich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um lokale Anrufe zu tätigen und mobile Daten zu nutzen. Es gibt verschiedene Mobilfunkanbieter wie Antel, Movistar und Claro.

Sehenswürdigkeiten
  • Ciudad Vieja, Montevideo: Die Altstadt von Montevideo besticht durch koloniale Architektur, charmante Gassen und lebendige Märkte wie den Mercado del Puerto.

  • Plaza Independencia, Montevideo: Der zentrale Platz der Hauptstadt verbindet die Altstadt mit dem modernen Zentrum und beherbergt das imposante Mausoleum von Nationalheld Artigas.

  • Rambla de Montevideo: Eine über 20 km lange Uferpromenade entlang des Río de la Plata – ideal zum Spazieren, Joggen oder Sonnenuntergänge geniessen.

  • Casapueblo, Punta Ballena: Ein einzigartiges weisses Bauwerk des Künstlers Carlos Páez Vilaró, das heute als Museum, Hotel und Café dient – mit spektakulärem Meerblick.

  • Punta del Este, Maldonado: Der berühmteste Badeort Uruguays mit Luxusvillen, Yachthäfen, Stränden und der bekannten Skulptur „La Mano“ am Playa Brava.

  • Colonia del Sacramento: UNESCO-Weltkulturerbe mit einer malerischen Altstadt, Kopfsteinpflasterstrassen und kolonialer Architektur – ein Hauch portugiesischer Geschichte.

  • Fortaleza del Cerro, Montevideo: Eine historische Festung mit tollem Blick über die Bucht von Montevideo und einem kleinen Militärmuseum.

  • Teatro Solís, Montevideo: Das bedeutendste Opernhaus des Landes bietet beeindruckende Architektur und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.

  • Laguna de Rocha: Ein Naturparadies für Vogelbeobachtung, ideal für Ruhesuchende und Naturfreunde – zwischen Lagune, Dünen und Atlantik.

  • Cabo Polonio, Rocha: Ein abgelegenes Fischerdorf im Nationalpark mit Dünenlandschaften, Seelöwenkolonien und ohne Stromanschluss – magisch und wildromantisch.

  • Santa Teresa Nationalpark, Rocha: Ein weitläufiges Natur- und Schutzgebiet mit Wanderwegen, Stränden, Picknickplätzen und historischen Anlagen.

  • Termas del Daymán, Salto: Thermalbäder mit heissem, mineralhaltigem Wasser – ideal zum Entspannen. In der Umgebung gibt es auch Wasserparks und Spa-Angebote.

  • Minas & Cerro Arequita, Lavalleja: Eine ruhige Kleinstadt mit beeindruckender Natur – der Vulkanhügel Cerro Arequita lädt zum Wandern und Picknicken ein.

  • Valle del Lunarejo, Rivera: Ein weniger bekanntes, spektakuläres Tal im Norden mit Wasserfällen, Schluchten und subtropischer Vegetation – ideal für Outdoorfans.

  • Reserva de Fauna, Pan de Azúcar: Naturpark am gleichnamigen Hügel mit Wanderwegen, Aussichtspunkt und einer kleinen Wildtierauffangstation.

Gastronomie
  • Asado (Grillkultur): Das Nationalgericht Uruguays – Fleisch wird stundenlang auf dem offenen Grill („parrilla“) zubereitet. Rindfleisch hat höchste Qualität und spielt eine zentrale Rolle in der Ernährung.

  • Mate-Tee: Ein bitterer Kräuteraufguss aus der Yerba-Mate-Pflanze, der aus einem speziellen Becher mit Metallstrohhalm (bombilla) getrunken wird – ein soziales Ritual und fester Bestandteil des Alltags.

  • Chivito (Steak-Sandwich): Ein üppiges Sandwich mit Rindfleisch, Schinken, Käse, Spiegelei, Tomate, Salat und manchmal auch Speck – serviert mit Pommes, sehr beliebt bei Einheimischen.

  • Empanadas: Gefüllte Teigtaschen, meist gebacken oder frittiert, mit Fleisch, Käse, Gemüse oder Süssem – ideal als Snack oder schnelles Mittagessen.

  • Dulce de leche: Karamellisierte Milchcreme, die in Uruguay allgegenwärtig ist – ob als Brotaufstrich, im Dessert oder als Füllung von Gebäcken wie Alfajores.

  • Meeresfrüchte & Fisch: Besonders an der Atlantikküste werden frischer Fisch, Muscheln und Tintenfisch serviert – oft gegrillt oder in Eintöpfen.

  • Italienischer Einfluss: Pasta, Pizza und Gnocchi (Ñoquis) sind fester Bestandteil der Alltagsküche – viele Familien haben italienische Wurzeln.

  • Tannat-Wein: Uruguay ist bekannt für seinen kräftigen Rotwein aus der Tannat-Traube – oft serviert zu Fleischgerichten, besonders im Inland.

  • Torta Frita: Frittierter Teig, der vor allem an regnerischen Tagen gern mit Mate gegessen wird – ein einfaches, traditionelles Gebäck.

  • Helado (Eiscreme): Uruguayer lieben Glace – die Auswahl in den Eisdielen ist gross, oft hausgemacht und mit lokalen Geschmacksrichtungen wie Dulce de leche oder Mate.

Verhaltenstipps
  • Begrüssung: In Uruguay begrüsst man sich freundlich mit einem Händedruck oder unter Freunden und Bekannten mit einem Wangenkuss, auch zwischen Männern und Frauen. Übliche Floskeln sind «¡Hola!», «¿Cómo estás?» (Wie geht’s?) oder formeller «Mucho gusto» (Freut mich).

  • Bitte und Danke sagen: Höflichkeit ist wichtig. «Por favor» bedeutet «bitte» und «gracias» heisst «danke». Ein freundliches «Muchas gracias» (vielen Dank) wird sehr geschätzt. Beim Verabschieden sagt man «¡Chau!» oder etwas formeller «Hasta luego» (bis später).

  • Kleidung: In Städten kleidet man sich eher leger-elegant. Badebekleidung gehört an den Strand – beim Einkaufen oder in Restaurants sollte man bedeckt sein. In ländlichen Regionen oder Nationalparks ist praktische Kleidung angemessen. Für den Abend empfiehlt sich in gehobeneren Lokalen etwas gepflegtere Garderobe.

  • Esskultur: Mahlzeiten sind gesellig. Man isst spät – Abendessen beginnt oft nicht vor 20:30 Uhr. Es ist üblich, sich Zeit zu lassen. Mate-Tee wird gerne auch in Gesellschaft geteilt, dabei reicht eine Person den Becher herum. In Restaurants wartet man oft, bis alle serviert sind, bevor man zu essen beginnt.

  • Rauchen: In Uruguay gilt ein striktes Rauchverbot in allen öffentlichen Innenräumen, Restaurants, Bars und Verkehrsmitteln. Auch an vielen Stränden und Parks ist Rauchen unerwünscht oder untersagt. Raucherzonen sind selten.

  • Trinkgeld: In Restaurants sind 10 % Trinkgeld üblich, wenn es nicht bereits auf der Rechnung steht. Auch für Hotelpersonal, Kofferträger oder Taxifahrer ist ein kleines Trinkgeld gern gesehen. Es ist jedoch nicht obligatorisch, sondern ein Zeichen der Wertschätzung.

  • Sonstiges: Uruguayer sind generell entspannt, pünktlich zu sein ist nicht immer vorrangig. Respektvoller Umgang, Interesse an der Kultur und Zurückhaltung bei politischen Themen kommen gut an. Die Menschen sind offen, stolz auf ihr Land und schätzen ehrliches Interesse. Mate-Tee zu teilen gilt als Vertrauensbeweis – lehnt man ihn ab, sollte man das freundlich begründen.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: Leitungswasser in Uruguay ist in den Städten grundsätzlich trinkbar, da es zentral aufbereitet wird. Dennoch wird besonders für empfindliche Reisende oder in ländlicheren Gegenden empfohlen, Mineralwasser aus Flaschen zu bevorzugen. Auch viele Einheimische greifen lieber auf abgefülltes Wasser zurück.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Uruguay werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern. 
  • Denguefieber: In den letzten Jahren wurden vereinzelt Denguefälle gemeldet – vor allem in den wärmeren Monaten (Dez–März). Das Risiko bleibt aber gering. Es gibt keine Impfung für Reisende, daher wird ein konsequenter Mückenschutz empfohlen, insbesondere in der Dämmerung.
  • Malariagefahr: In Uruguay besteht keine Malariagefahr. Die Krankheit ist im Land nicht verbreitet und es sind keine Prophylaxe- oder Vorsichtsmassnahmen nötig.
  • Mückenschutz: Vor allem in den Sommermonaten ist Schutz vor Mückenstichen ratsam – z. B. durch Mückenspray mit DEET, lange Kleidung in der Dämmerung und ggf. Moskitonetze in ländlichen Unterkünften. Dies dient vor allem dem Schutz vor Dengue und anderen durch Mücken übertragbaren Krankheiten.

- Infos zuletzt aktualisiert im Juli 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Versorgung ist in der Hauptstadt wie auch in den anderen grösseren Städten gewährleistet. Auf dem Land ist die medizinische Versorgung teilweise nur beschränkt gewährleistet. Es wird empfohlen, private Krankenhäuser zu wählen, da diese meistens besser ausgerüstet sind als die öffentlichen. Bei ernsthaften Verletzungen und Erkrankungen empfiehlt sich die Rückkehr in die Schweiz. Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser manchmal vor Behandlungen eine finanzielle Garantie.
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im Juli 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • nformieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Reisen nach Uruguay gelten grundsätzlich als sicher. Dennoch kann es zu politischen Demonstrationen, Streiks und gelegentlichen Ausschreitungen kommen. Meiden Sie grössere Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art.
  • Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Uruguay nicht ausgeschlossen werden. 
  • Die Kriminalitätsrate nimmt allerdings zu. In Montevideo und in den Ferienorten an der Küste (z.B. Punta del Este) sind Entreissdiebstähle häufig. Autodiebstahl und Diebstahl aus geparkten oder vor einer Ampel haltenden Fahrzeugen kommen vor. Seien Sie in gewissen Stadtteilen von Montevideo besonders aufmerksam; die Altstadt ist nachts zu meiden.
  • Raubüberfälle und Angriffe auf Passantinnen und Passanten kommen vor. Besondere Vorsicht ist unter anderem am Karneval, an Konzerten und bei Fussballspielen geboten.
  • Gewalttaten können von organisierten Banden oder von Einzelpersonen verübt werden und stehen oft in einem Zusammenhang mit Drogenhandel.

- Infos zuletzt aktualisiert im Juli 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 23 Jahre alt sein.
  • Verkehrsregeln: Es herrscht Rechtsverkehr.
  • Blutalkoholgrenze: 0,0 ‰.
  • Sonstiges: Der Strassenverkehr fordert jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. Das Unfallrisiko ist wegen mangelhafter Signalisierung erhöht, besonders nachts. Auch die unvorhersehbare Fahrweise und die ungenügende technische Wartung vieler Autos erhöhen das Unfallrisiko.
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Der Fernverkehr per Zug spielt in Uruguay kaum eine Rolle. Es gibt derzeit keine funktionierenden Fernzugverbindungen für Reisende. Der Schienenverkehr ist sehr eingeschränkt und wird primär für Gütertransport genutzt.

  • Regionale Züge: Es bestehen einige wenige regionale Vorortzüge im Raum Montevideo, etwa nach Las Piedras oder 25 de Agosto. Diese werden vor allem von Pendlern genutzt und sind für Touristinnen und Touristen meist von geringer Bedeutung.

  • Autobusse: Das Autobusnetz ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Uruguay. Fernbusse verbinden fast alle Städte und auch kleinere Orte zuverlässig. Die Busse sind meist komfortabel, mit Klimaanlage und verlässlichen Fahrplänen. Besonders Montevideo ist gut mit Orten wie Colonia, Punta del Este oder Salto verbunden. 

  • U-Bahn / Strassenbahn: Uruguay verfügt über keine U-Bahn und kein Strassenbahnnetz

  • Fahrkarten: Bustickets für den Fernverkehr werden an Busterminals (Terminal Tres Cruces in Montevideo) verkauft oder können online gebucht werden. Für Stadtbusse in Montevideo gibt es Fahrkartenautomaten, Karten mit Guthaben oder Einzelbillette, die beim Fahrer bezahlt werden können – passendes Kleingeld wird empfohlen.

  • Sonstiges: Taxis sind in Städten weit verbreitet und relativ günstig, auch Fahrdienste wie Uber sind in Montevideo verfügbar. Mietwagen sind sinnvoll für Reisen ins Landesinnere, allerdings sollte man beachten, dass viele Landstrassen nicht asphaltiert sind. Fahrräder werden in einigen Städten verliehen, der Radverkehr ist aber noch wenig ausgebaut.

Flugverkehr
  • Aeropuerto Internacional de Carrasco (MVD), Montevideo: Direktflüge von keinem Flughafen in der Schweiz. Häufige Umsteigeverbindungen via Madrid, Paris, Frankfurt, São Paulo oder Buenos Aires.

  • Aeropuerto Internacional Laguna del Sauce (PDP), Punta del Este: Direktflüge von keinem Flughafen in der Schweiz. Internationale Verbindungen vor allem saisonal und über Buenos Aires oder São Paulo

In Uruguay operieren unter anderem die Fluggesellschaften LATAM Airlines, Iberia, Air Europa, Copa Airlines, American Airlines, Aerolíneas Argentinas, GOL Linhas Aéreas, Avianca und Azul Linhas Aéreas.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Allgemeine Notrufnummer: 911
  • Polizei: 109
  • Ambulanz: 105
  • Feuerwehr: 104
Schweizer Botschaft / Konsulat

Schweizer Botschaft Montevideo
Calle Ing. Federico Abadie
2936/40 – Piso 11
11300 Montevideo

Tel.: +598 2 711 55 45
E-Mail: montevideo@eda.admin.ch

Weitere Informationen

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Alkohol am Steuer ist verboten (0 Promille). Zuwiderhandlungen führen zum Entzug des Führerausweises und einer Geldbusse.
  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Für Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland ist Konsum, Besitz und Handel mit Marihuana und allen anderen Drogen verboten.
  • Die Untersuchungshaft kann sehr lang sein und wird unter anderem auch für Verkehrsdelikte verhängt. Die Haftbedingungen sind prekär (überfüllte Zellen etc.).

Naturbedingte Risiken

  • Es muss mit Wirbelstürmen und starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
  • Es besteht vielerorts Waldbrandgefahr. In Dürreperioden kann es zu Engpässen bei der Wasserversorgung kommen.
  • Beachten Sie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen, Evakuationsbefehle etc.: Instituto Uruguayo de Meteorología und World Meteorological Organization

  • Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Montevideo.

- Infos zuletzt aktualisiert im Juli 2025 -​​​​​

 

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